{"id":37380,"date":"2026-04-24T10:11:09","date_gmt":"2026-04-24T10:11:09","guid":{"rendered":"https:\/\/doxee.com\/nicht-kategorisiert\/the-french-e-invoicing-model-a-textbook-example-of-ctc\/"},"modified":"2026-05-20T08:04:19","modified_gmt":"2026-05-20T08:04:19","slug":"das-franzosische-ctc-modell-fur-e-invoicing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/doxee.com\/de\/ressourcen\/blog\/das-franzosische-ctc-modell-fur-e-invoicing\/","title":{"rendered":"Das franz\u00f6sische CTC-Modell f\u00fcr E-Invoicing: ein Best-Practice-Beispiel"},"content":{"rendered":"\n<p>In den letzten Jahren hat die digitale Transformation der Steuersysteme verschiedener L\u00e4nder an Fahrt aufgenommen und damit der Konstruktion eines echten europ\u00e4ischen E-Invoicing-\u00d6kosystems den Weg geebnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter den verschiedenen nationalen Modellen, die zurzeit vorgestellt werden, ist das f\u00fcr die elektronische Rechnungsstellung in Frankreich vorgesehene System eines der strukturiertesten und ambitioniertesten Beispiele.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen der europ\u00e4ischen Strategie zur Digitalisierung steuerlicher Prozesse stehen zwei Ziele im Vordergrund: die Optimierung der Mehrwertsteuerkontrolle und die Modernisierung administrativer Unternehmensabl\u00e4ufe mittels effizienter und interoperabler digitaler Systeme.<\/p>\n\n\n\n<p>Um diese Ziele zu erreichen, setzt das in Frankreich implementierte E-Invoicing-Modell auf eine Kombination aus staatlicher Aufsicht und der Einbindung privater Technologieanbieter. Zentrale Komponente des \u00d6kosystems ist das \u00f6ffentliche Rechnungsstellungsportal <em><strong>Portail Public de Facturation<\/strong><\/em><strong> (PPF)<\/strong>, \u00fcber das die Steuerbeh\u00f6rden Transaktionsdaten empfangen und verwalten. Erg\u00e4nzend dazu operiert ein begrenztes Netzwerk zertifizierter Dienstleister, sogenannter <em><strong>Plateformes Agr\u00e9\u00e9es<\/strong><\/em><strong> (PAs)<\/strong>, die den operativen Austausch von Rechnungen zwischen Unternehmen abwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf diese Weise entsteht ein System, das den Steuerbeh\u00f6rden eine nahezu Echtzeitkontrolle wirtschaftlicher Transaktionen erm\u00f6glicht, w\u00e4hrend der Dokumentenaustausch zwischen Unternehmen dezentral bleibt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"hs-cta-embed hs-cta-simple-placeholder hs-cta-embed-210685485955\"\n  style=\"max-width:100%; max-height:100%; width:700px;height:280.375px\" data-hubspot-wrapper-cta-id=\"210685485955\">\n  <a href=\"https:\/\/cta-service-cms2.hubspot.com\/web-interactives\/public\/v1\/track\/redirect?encryptedPayload=AVxigLL5KKqRdM2xlKeEIatHOOAjvvCKFLQK099uAAn6IbbPDnYwUjlP%2F8ML%2F5XXlrZ8xGutBCcjgOsW%2BkzwMz9Ll%2FaWpjE1Bkr79Sytvct1gEFAPjMT3nPl9thxvow0vRBhjd86H%2FtHq9A78rV2JiE0%2FcFeml3O0pb4I%2BbmgGIGpzFvylPzBZ9YMOjnpb%2F9j%2BWm%2F8%2BKipgc4f49cq8vCSAJw9sBzjQbj7JsE3gRfuXxQ6m%2F815LZYZDooKTuO9hwnv6KDBuIXYVIGtG6Cc%3D&#038;webInteractiveContentId=210685485955&#038;portalId=4862650\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" crossorigin=\"anonymous\">\n    <img decoding=\"async\" alt=\"Executive Guide\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/no-cache.hubspot.com\/cta\/default\/4862650\/interactive-210685485955.png\" style=\"height: 100%; width: 100%; object-fit: fill\"\n      onerror=\"this.style.display='none'\" \/>\n  <\/a>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Infrastruktur des neuen digitalen Steuerwesens<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Mit der Reform der elektronischen Rechnungsstellung reiht sich Frankreich in eine umfassende europ\u00e4ische Transformation der steuerlichen Datenverwaltung ein. Bisher basiert die Mehrwertsteuerkontrolle auf regelm\u00e4\u00dfigen Erkl\u00e4rungen und nachtr\u00e4glichen Pr\u00fcfungen \u2013 dem sogenannten Post-Audit-Modell, das anf\u00e4llig f\u00fcr Fehler, Ineffizienzen und Betrug ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Einf\u00fchrung der elektronischen Rechnungsstellung (E-Invoicing) k\u00f6nnen Transaktionsdaten wesentlich fr\u00fcher erfasst und ausgewertet werden. <strong>Die Steuerdokumente nehmen die Form strukturierter Dateien an, deren Verarbeitung automatisch <\/strong>durch die IT-Systeme der Steuerbeh\u00f6rden erfolgen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Zusammenhang zeigt das franz\u00f6sische Modell exemplarisch den Einsatz von RegTech-Technologien im Steuerwesen. Diese erlauben die Integration digitaler Instrumente in regulierte Prozesse und tragen so zu einem verbesserten Transaktionsmonitoring und einer h\u00f6heren Datenqualit\u00e4t f\u00fcr Beh\u00f6rden bei.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Rolle des \u00f6ffentlichen Rechnungsstellungsportals Portail Public de Facturation<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Kern des Systems ist das \u00f6ffentliche Rechnungsstellungsportal <em>Portail Public de Facturation<\/em> (PPF), das als zentrale staatliche Plattform die Koordination und \u00dcberwachung des franz\u00f6sischen E-Invoicing-\u00d6kosystems \u00fcbernimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das PPF spielt eine \u00e4u\u00dferst umfassende Rolle: Sammeln und zentrales Abspeichern der Daten der Transaktionen, die f\u00fcr die Mehrwertsteuer relevant sind, und Bereitstellung von Instrumenten f\u00fcr die Steuerbeh\u00f6rden zur rechtzeitigeren und sorgf\u00e4ltigeren \u00dcberwachung der \u00f6konomischen Aktivit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Das System verpflichtet Unternehmen jedoch nicht zur direkten Nutzung der \u00f6ffentlichen Plattform f\u00fcr den Rechnungsaustausch. Stattdessen k\u00f6nnen sie auf <strong>zertifizierte private Anbieter<\/strong> <strong>zur\u00fcckgreifen, die als technologische Intermedi\u00e4re fungieren<\/strong>. Dadurch entsteht ein \u00f6ffentlich-privates \u00d6kosystem, in dem die Steuerbeh\u00f6rden die Kontrolle \u00fcber die steuerlichen Daten behalten, w\u00e4hrend technologische Innovation und die Entwicklung operativer L\u00f6sungen dem Markt \u00fcberlassen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Pr\u00e4senz zertifizierter Provider erlaubt es den Unternehmen zudem, die elektronische Rechnungsstellung in die eigenen IT-Systeme zu integrieren, ohne die eigenen digitalen Infrastrukturen radikal \u00e4ndern zu m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das F\u00fcnf-Ecken \/ Partner-Modell im CTC-Ansatz<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Was die Architektur betrifft, st\u00fctzt sich die elektronische Rechnungsstellung in Frankreich auf <strong>ein System der Continuous Transaction Control (CTC)<\/strong>, das oft als \u201eF\u00fcnf-Ecken-Modell\u201c bezeichnet wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Im CTC-Modell werden die Rechnungen \u00fcber zertifizierte Provider ausgetauscht, die den Dokumentenfluss managen und die technische Konformit\u00e4t der Unterlagen garantieren.<\/p>\n\n\n\n<p>In dieser Architektur:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>repr\u00e4sentieren zwei Ecken den Anbieter und den Kunden;<\/li>\n\n\n\n<li>stehen zwei weitere Ecken f\u00fcr die technologischen Provider, die den Rechnungsaustausch abwickeln;<\/li>\n\n\n\n<li>bildet die f\u00fcnfte Ecke die \u00f6ffentliche Plattform, \u00fcber die die Transaktionsdaten empfangen werden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:18px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Dank dieses Mechanismus ist es den Steuerbeh\u00f6rden m\u00f6glich, Informationen zu allen steuerlich relevanten Vorg\u00e4ngen nahezu in Echtzeit zu erhalten. Gleichzeitig greifen die Unternehmen weiterhin auf technologische Provider zur\u00fcck, die auf das operative Management der Rechnungen spezialisiert sind. Dieses <strong>Gleichgewicht zwischen \u00f6ffentlicher Kontrolle und privater Aktivit\u00e4t<\/strong> ist eines der kennzeichnenden Elemente des franz\u00f6sischen E-Invoicing-Systems.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Technische Formate und Standards<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Ein weiterer wesentlicher Aspekt der franz\u00f6sischen Reform betrifft die technischen Formate der elektronischen Rechnungen. Die Interoperabilit\u00e4t mit europ\u00e4ischen Systemen wird durch den Einsatz von EN-16931-konformen Formaten sichergestellt; in dieser Norm ist das europ\u00e4ische semantische Modell f\u00fcr die elektronische Rechnungsstellung definiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu den unterst\u00fctzten Formaten z\u00e4hlen <strong>Factur-X<\/strong> und die <strong>strukturierten, auf den Syntaxen UBL und CII aufgebauten Formate<\/strong>. Die Nutzung gemeinsamer Standards erm\u00f6glicht es international t\u00e4tigen Unternehmen, einen Gro\u00dfteil ihrer bestehenden technischen Infrastrukturen erneut zu verwenden. Dieser Aspekt ist f\u00fcr global operierende Unternehmen besonders relevant, da die Vielzahl inkompatibler nationaler Standards einen der Haupttreiber der Komplexit\u00e4t im europ\u00e4ischen E-Invoicing darstellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Anwendung von Formaten, die auf den Vorgaben der Norm EN 16931 basieren, tr\u00e4gt dazu bei, <strong>das Risiko der technologischen Fragmentierung zu verringern<\/strong> und die Integration der IT-Systeme der Unternehmen zu erleichtern.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die ma\u00dfgeblichen gesetzlichen Frist<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Implementierung der Reform bez\u00fcglich der elektronischen Rechnungsstellung in Frankreich ist ein progressiver Ansatz vorgesehen; sie erfolgt in verschiedenen Phasen, um es den Unternehmen zu erm\u00f6glichen, die IT-Systeme und administrativen Prozesse schrittweise anzupassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das erste wichtige Datum ist der 1. September 2026, ab dem die gro\u00dfen Unternehmen \u2013 mit einem Umsatz \u00fcber 50 Millionen Euro oder mit mehr als 250 Angestellten \u2013 elektronische Rechnungen f\u00fcr B2B-Transaktionen innerhalb des eigenen Landes ausstellen m\u00fcssen und zu elektronischer Berichterstattung \u00fcber ausgef\u00fchrte grenz\u00fcberschreitende B2B-Transaktionen verpflichtet sind. Alle Unternehmen, unabh\u00e4ngig von der Gr\u00f6\u00dfe, m\u00fcssen ferner in der Lage sein, elektronische Rechnungen zu empfangen. Die zweite Phase beginnt am 1. September 2027; ab diesem Datum gilt f\u00fcr alle Unternehmen die Verpflichtung zu E-Invoicing und digitalem Reporting. An dieser Stelle wird das gesamte \u00f6konomische System im neuen digitalen \u00d6kosystem der Rechnungsstellung integriert sein.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Auswahl des Providers: eine strategische Entscheidung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Im beschriebenen System gewinnt die Auswahl des technologischen Providers eine zentrale strategische Bedeutung. Die Zahl der zertifizierten <em>Plateformes Agr\u00e9\u00e9es<\/em> ist begrenzt, und viele dieser Anbieter sind prim\u00e4r auf dem nationalen Markt aktiv. F\u00fcr international t\u00e4tige Unternehmen kann dies <strong>ein Risiko technologischer Abh\u00e4ngigkeiten von einzelnen Providern<\/strong> darstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ein Unternehmen seine E-Invoicing-Infrastruktur vollst\u00e4ndig auf einem lokalen Anbieter aufbaut, kann dies zu Herausforderungen f\u00fchren, sobald eine Integration mit unterschiedlichen Systemen in anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern erforderlich wird. Um einem derartigen Szenario vorzubeugen, sieht das System die M\u00f6glichkeit des R\u00fcckgriffs auf Drittanbieter mit der Bezeichnung Solutions Compatibles vor, die es den Unternehmen erm\u00f6glichen, sich unter Verwendung standardisierter Protokolle mit den zertifizierten Providern zu verbinden. Mit anderen Worten: Die Unternehmen k\u00f6nnen eine technologische Strategie anwenden, die es ihnen erlaubt, <strong>verschiedene nationale E-Invoicing-Modelle gleichzeitig zu verwalten<\/strong>, ohne sich auf eine einzige Infrastruktur festzulegen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Von der Konformit\u00e4t zur Wertsch\u00f6pfung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die systematische Einf\u00fchrung der elektronischen Rechnungsstellung in Frankreich betrifft nicht nur die normative Konformit\u00e4t. Wie Beispiele aus anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern belegen, f\u00fchrt die Verbreitung des E-Invoicing zu weitreichenden Ver\u00e4nderungen im digitalen \u00d6kosystem der Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als strukturierte Dokumente liefern elektronische Rechnungen detaillierte Informationen \u00fcber Gesch\u00e4ftstransaktionen, die \u00fcber steuerliche Zwecke hinaus f\u00fcr das <strong>Finanzmanagement<\/strong>, die <strong>Analyse von Gesch\u00e4ftsaktivit\u00e4ten<\/strong> und die <strong>Kundeninteraktion<\/strong> genutzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist der Beitrag der RegTech-Technologien, die die Daten der elektronischen Rechnungen in strategische Ressourcen f\u00fcr das Unternehmen umwandeln. Werden Rechnungsstellungsdaten in digitale Unternehmenssysteme eingebunden, entwickeln sie sich zu einem wirkungsvollen Instrument zur Optimierung administrativer Abl\u00e4ufe und zur Steigerung der Transparenz wirtschaftlicher Prozesse.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Rolle der digitalen Plattformen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Angesichts der zunehmenden Komplexit\u00e4t europ\u00e4ischer E-Invoicing-Systeme greifen viele Unternehmen auf technologische Plattformen zur\u00fcck, die internationale Dokumentenfl\u00fcsse effizient steuern und korrekt kanalisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>L\u00f6sungen wie die <strong>Doxee Platform\u00ae<\/strong> erm\u00f6glichen das Management der elektronischen Rechnungsstellung innerhalb einer einheitlichen digitalen Infrastruktur, die f\u00e4hig ist, sich den verschiedenen nationalen normativen Modellen anzupassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die<strong>Doxee Platform\u00ae <\/strong>beschr\u00e4nkt sich nicht auf die Gew\u00e4hrleistung der Normkonformit\u00e4t, sondern bietet entsprechende Instrumente, um <strong>die Daten der Rechnungen in intelligente digitale Inhalte umzuwandeln<\/strong>, z. B. interaktive Dokumente oder personalisierte Mitteilungen f\u00fcr die Kunden. Die \u00fcber die E-Invoicing-Systeme gesammelten Daten k\u00f6nnen verwendet werden, um das Benutzererlebnis zu verbessern und die Kommunikationsprozesse des Unternehmens zu optimieren.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Vorbereitung auf ein neues europ\u00e4isches Szenario<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Unternehmen, die auf dem franz\u00f6sischen Markt t\u00e4tig sind oder die Absicht haben, die eigenen Aktivit\u00e4ten auf den EU-Markt auszuweiten, ist der Moment gekommen, sich auf das neue europ\u00e4ische E-Invoicing-System vorzubereiten. Die Einf\u00fchrung des CTC-Modells bringt eine Reihe von technischen und organisatorischen Entscheidungen mit sich, die die digitale Architektur eines Unternehmens langfristig beeinflussen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Definition im Vorfeld einer Integrationsstrategie bedeutet, dass <strong>komplexe Eingriffe an den IT-Systemen <\/strong>in einer sp\u00e4teren Phase <strong>vermieden werden k\u00f6nnen<\/strong>, wenn die Betriebsabl\u00e4ufe bereits konsolidiert sind.<\/p>\n\n\n\n<p>In einem europ\u00e4ischen Kontext, der durch verschiedene nationale Modelle gekennzeichnet ist, wird die <strong>F\u00e4higkeit, die Interoperabilit\u00e4t zwischen E-Invoicing-Systemen zu managen<\/strong>, zu einem entscheidenden Faktor der betrieblichen Effizienz.<\/p>\n\n\n\n<p>Die elektronische Rechnungsstellung in Frankreich ist somit ein wichtiger Schritt zu einem zunehmend digitalen und datengest\u00fctzten europ\u00e4ischen steuerlichen \u00d6kosystem. Unternehmen, die diese Transformation mit einer geeigneten technologischen Strategie begleiten, k\u00f6nnen regulatorische Anforderungen als Chance nutzen, ihre Finanzprozesse zu modernisieren und die Data Governance ihrer Unternehmensdaten zu st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"hs-cta-embed hs-cta-simple-placeholder hs-cta-embed-210685485955\"\n  style=\"max-width:100%; max-height:100%; width:700px;height:280.375px\" data-hubspot-wrapper-cta-id=\"210685485955\">\n  <a href=\"https:\/\/cta-service-cms2.hubspot.com\/web-interactives\/public\/v1\/track\/redirect?encryptedPayload=AVxigLL5KKqRdM2xlKeEIatHOOAjvvCKFLQK099uAAn6IbbPDnYwUjlP%2F8ML%2F5XXlrZ8xGutBCcjgOsW%2BkzwMz9Ll%2FaWpjE1Bkr79Sytvct1gEFAPjMT3nPl9thxvow0vRBhjd86H%2FtHq9A78rV2JiE0%2FcFeml3O0pb4I%2BbmgGIGpzFvylPzBZ9YMOjnpb%2F9j%2BWm%2F8%2BKipgc4f49cq8vCSAJw9sBzjQbj7JsE3gRfuXxQ6m%2F815LZYZDooKTuO9hwnv6KDBuIXYVIGtG6Cc%3D&#038;webInteractiveContentId=210685485955&#038;portalId=4862650\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" crossorigin=\"anonymous\">\n    <img decoding=\"async\" alt=\"Executive Guide\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/no-cache.hubspot.com\/cta\/default\/4862650\/interactive-210685485955.png\" style=\"height: 100%; width: 100%; object-fit: fill\"\n      onerror=\"this.style.display='none'\" \/>\n  <\/a>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>FAQs<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. Wann wird die elektronische Rechnungsstellung in Frankreich zur Pflicht?<\/strong><br>Verpflichtend wird sie ab dem 1. September 2026 f\u00fcr die gro\u00dfen Unternehmen, die dann elektronische Rechnungen f\u00fcr B2B-Transaktionen innerhalb des eigenen Landes ausstellen m\u00fcssen. Ab dem 1. September 2027 gilt die Pflicht dann ausnahmslos f\u00fcr alle Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Was ist das Portal Portail Public de Facturation (PPF)?<\/strong><br>Das PPF ist die \u00f6ffentliche Plattform, auf der die Daten der Transaktionen, die f\u00fcr die Mehrwertsteuer relevant sind, zusammengetragen werden. Das Portal koordiniert das E-Invoicing-System und erm\u00f6glicht es den Steuerbeh\u00f6rden, die \u00f6konomischen Vorg\u00e4nge zu \u00fcberwachen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Welche Formate f\u00fcr die elektronische Rechnungsstellung sind im franz\u00f6sischen System vorgesehen?<\/strong><br>Das System unterst\u00fctzt Formate, die mit der europ\u00e4ischen Norm EN 16931 kompatibel sind, u. a. Factur-X und auf UBL und CII aufgebaute Formate. Diese Standards favorisieren die Interoperabilit\u00e4t mit den europ\u00e4ischen E-Invoicing-Systemen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4. Warum ist die Auswahl des Providers eine strategische Entscheidung f\u00fcr die Unternehmen?<\/strong><br>Die Zahl der zertifizierten Anbieter ist begrenzt, und viele Plattformen sind prim\u00e4r auf die jeweiligen nationalen M\u00e4rkte ausgerichtet. Die Entscheidung f\u00fcr interoperable L\u00f6sungen hilft den Unternehmen, den technologischen Lock-in-Effekt zu vermeiden und das E-Invoicing auf europ\u00e4ischer Ebene leichter zu managen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den letzten Jahren hat die digitale Transformation der Steuersysteme verschiedener L\u00e4nder an Fahrt aufgenommen und damit der Konstruktion eines echten europ\u00e4ischen E-Invoicing-\u00d6kosystems den Weg geebnet. Unter den verschiedenen nationalen Modellen, die zurzeit vorgestellt werden, ist das f\u00fcr die elektronische Rechnungsstellung in Frankreich vorgesehene System eines der strukturiertesten und ambitioniertesten Beispiele. Im Rahmen der europ\u00e4ischen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":37765,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"content-type":"","footnotes":""},"categories":[142],"tags":[],"class_list":["post-37380","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-blog"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/doxee.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37380","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/doxee.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/doxee.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/doxee.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/doxee.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=37380"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/doxee.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37380\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/doxee.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/37765"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/doxee.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=37380"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/doxee.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=37380"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/doxee.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=37380"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}